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Bären
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Adler Bären Fischarten

 

Beim Kamtschatka Bär (Ursus arctos piscator) handelt es sich um eine Unterart des Braunbären (Ursus arctos)

Die Bären auf Kamtschatka gehören nach den Kodiak Bären (U. a. middendorffi) auf der Alaska vor gelagerten gleichnamigen Insel Kodiak zu den größten der Welt uns sind mit den Grizzly Bären (U. a. horribilis) in Alaskas zu vergleichen und damit deutlich größer als die europäischen Braunbären.

Ein durchschnittlicher Kamtschatka Bär wiegt heutzutage 150-200 kg, Exemplare von mehr als 400 kg Gewicht sind selten aufzufinden, und welche die 600 kg erreichen, trifft man wohl nur in Erzählungen von  Jägern. Vielleicht ist der Kamtschatka Bär deswegen so friedlich, da er Fisch gegenüber Fleisch bevorzugt?

Der Lachs ist seit jeher die Hauptspeise des "Kamtschatkas Bären", die Hauptquelle für Fettvorräte, die es ermöglichen, den langen Kamtschatka Winter zu überstehen. Natürlich, wenn der Bär die Höhle nach dem Winter verlässt, ist der Bär sehr hungrig und bereit alles mögliche aufzufressen, aber trotzdem stellt er für Warmblüter keine reale Gefahr dar, außer für Zieselmäusen, die er manchmal direkt aus ihren Winterhöhlen ausgräbt.

Es scheint unwahrscheinlich, aber etliche Monate, bis die Flüsse wieder mit Fisch gefüllt sind, ernährt sich das riesige Raubtier fast ausschließlich auf vegetarische Weise. Im Juli kann man in Seetundren und im Wald auf Beerenwiesen ein idyllisches Bild, von ähnlich wie Hausvieh grasenden Bären beobachten. Die Kamtschatka Bären sind pragmatisch und feige. Sie sind satt und vom Schicksal von vielen Schwierigkeiten erlöst, die beispielsweise, die Bären aus der sibirischen Taiga plagen. Darum klären sie gewöhnlich jeden Zweifel zugunsten der Flucht.

Von zehn ordentlichen Kamtschatka Bären benehmen sich auf diese Weise neun. Aber der zehnte kann sich auch anders entscheiden. Und dann werden Sie keine Zeit mehr haben, weder zu fliehen noch zu schießen, noch nicht einmal Zeit sich zu erschrecken.

Wenn Sie ernstlich die Absicht haben, eine Begegnung mit dem Kamtschatka Bären zu suchen, vergessen Sie das märchenhafte Bild eines dummen Tölpels. Dieses Tier ist von kolossaler Kraft und Widerstandsfähigkeit, hat eine großartige Reaktion, ausgezeichnete Bewegungskoordination. Mit seinen Zähnen kann es jeden Knochen zerbeißen, mit den Krallen Große Steine bewegen, er kann auf fast vertikale Hänge hinaufklettern, stundenlang im eisigen Wasser sitzen. Es ist ein guter Schwimmer, zu Lande auf einer kurzen Strecke kann er ein Pferd einholen, er kann freilich nicht lange rennen, ist aber ein erstklassiger Fußgänger, an einem Tag kann es gute hundert Kilometer zurücklegen. Das einzige, was der Kamtschatka Bar nicht kann, ist auf Bäume zu klettern, er ist vielleicht zu massig dafür.

 

Noch fangen zwischen 7.500 und 12.000 Kamtschatka-Braunbären in den unzähligen Flüssen reichlich Lachse (die Angaben gehen bei der Zahl der Bären sehr weit auseinander, leider werden wohl auch wir es nicht schaffen sie zu zählen). Die isolierte Lage der Halbinsel mit ihrer schmalen Verbindung zum Festland führte dazu, dass viele Tierarten hier eigene Unterarten entwickelten. Nach dem Ende der Sowjetunion droht nun die unkontrollierte Ausbeutung der Bodenschätze und Holzreserven Kamtschatkas. Die Laichplätze der Lachse sind in Gefahr und damit die Nahrungsgrundlage des Braunbären. Dazu kommt, dass der Kamtschatka Bär leider ein beliebtes Ziel für Jagtouristen ist. Der WWF hat sich den Schutz des Kamtschatka Bären besonders auf seine Fahnen geschrieben! Wir hoffen das es gelingt den Lebensraum für eine einzigartige Tierart zu erhalten und die Bären zu schützen. Wir möchten mit unserer Expedition auch die Öffentlichkeit für den Schutz der Bären etwas mehr sensibilisieren! Helfen sie bitte mit Ihrer Spende beim WWF, damit solche Bilder nicht bald der Vergangenheit angehören! Werden sie Pate!

 

 

 

 

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Copyright © 2006 Kamtschatka 2006 Expedition
Stand: 05.04.09