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Bekleidung
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Bekleidung Rucksack Schuhe

 

Bekleidung.....

.....spiel bei Outdoor-Aktivitäten wohl immer eine entscheidende Rolle, wie schon der alte Spruch besagt..... "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". So lässt ungeeignete oder schlechte Kleidung das perfekte Outdoor-Abendteuer schnell zur nervigen Tortour werden. Da es im Gebiet Kamtschatka's während des recht kurzen Sommers eine ganze reihe verschiedener Klimazonen gibt mit denen wir klar kommen müssen, so müssen wir uns auf einiges einstellen, Temperaturen von ca. +35°C bis -5°C sind während unserer Zeit in Kamtschatka durchaus möglich, dazu gibt es nicht nur Sonnenschein sondern Regen, ja sogar mit Schnee ist auch noch zu rechnen.

In der jüngeren Zeit hat sich bei Bekleidung im Outdoorbereich eindeutig das Schichtenprinzig durchgesetzt, dabei werden verschiedene Schichten von Funktionskleidung die sich gegenseitig ergänzen, den jeweiligen Anforderungen entsprechend übereinander getragen.
Dieses Schichtenprinzip baut sich folgendermaßen auf, als erstes wird eine Schickt getragen die den Schweiß schnell von der Haut weg transportiert, darauf folgen eine oder mehrere isolierende Schichten, anschließend eine Wind brechende Schickt
und zum Schluß bei Bedarf eine so genannte  Hardshell  gegen Regen und Nässe.

 

Empfohlene Kleidung


Leichte Trekkingtouren:
Leichte Trekkinghose mit abtrennbaren Hosenbeinen (Langhose und Shorts in einem).
Funktionsunterwäsche (z. B. Coolmax), Funktionshemden (z. B. Fleece) – sie leiten die Feuchtigkeit ab und trocknen schnell. Nach Möglichkeit keine Baumwollkleidung verwenden.
Softshell-Jacke oder mitteldicke (200er) Fleece-Jacke als Wärmeschicht (Zwischenschicht). Sie schützen den Körper vor Kälte und setzen den Feuchtigkeitstransfer nach außen fort.
Leichte Regenkleidung (z. B. Goretex Packlite). Sie ist leicht und schützt ausreichend vor vorübergehenden Schauern. Durch ihr kleines Packmaß findet sie im kleinsten Tagesrucksack Platz.
Wandersocken, die durch ihre Polsterung vor Blasenbildung schützen.
Kopfbedeckung als Sonnenschutz (Mütze, Hut). Empfehlenswert sind Buff-Tücher, die man je nach Bedarf als Hals- oder auch Kopftuch verwenden kann.
 

Mittelschwere bis anspruchsvolle Trekkingtouren:
Schoeller-Tourenhose: Durch ihre Eigenschaften (schnelltrocknend, abriebfest, atmungsaktiv usw.) eignet sie sich bestens für anspruchsvolle Unternehmungen im Gebirge.
Warme Funktionsunterwäsche (lange Unterhose) und langarmige T-Shirts aus Powerstretch o. Ä.
Softshell-, eine mitteldicke (200er) und eine dicke (300er) Fleece-Jacke als Wärmeschicht.
Regenjacke (Goretex XCR).
Daunenjacke oder -weste für kalte Abende bei anspruchsvollen Trekkingtouren im Hochgebirge bzw. Expeditionen.
Wind- und wasserdichte Überhose (Goretex XCR) mit Reißverschlüssen, die über die gesamte Beinlänge gehen, sowie Verstärkungen gegen Steigeisenschäden auf der Knöchelinnenseite.
Handschuhe, bei Expeditionen Daunenfäustlinge und dünne Seidenhandschuhe.
Wandersocken, bei Expeditionen Wollsocken und dünne Seidensocken.
Kopfbedeckung: Sonnen- und Kälteschutz (Mütze oder Hut).
Gamaschen, die vor Schneeeindringen in die Schuhe schützen (Expeditionen, Gipfeltouren wie Elbrus, Aconcagua u. Ä.).
Materialkunde
Cordura – abriebfest, mit Nylon beschichtet, wirkt dieses Material Wasser abweisend. Je nach Stärke (500-, 1000-Cordura) wird es u. a. für Rucksackböden, Taschen und Hosenbein-Verstärkungen gegen Steigeisenschäden verwendet.
RipStop – durch das Gewebe zieht sich alle 5 mm ein dickerer Faden durch, der einen vollständigen Riss durch das Gewebe stoppt. Das Material findet Verwendung u. a. bei der Rucksack- und Kleidungsherstellung.
Fleece – Polyestergewebe mit flauschiger Oberfläche. Es schützt vor Kälte, ist atmungsaktiv und schnelltrockend – allerdings nicht winddicht. Es wird in der 100er-Ausführung als Unterwäsche und in der 200er bzw. 300er als Zwischenschicht getragen (s.o. Zwiebelprinzip).
Polartec 100-, 200-: Stärke des (Polartec-)Fleeces, gemessen nach Gewicht/m².
Daune – die Daune gilt immer noch als der Kälteschutz schlechthin. Weitere Vorteile: kleines Packmaß und Gewicht. Nachteil: feuchtigkeitsempfindlich. Bewährt haben sich Daunenjacken/-anzüge bei Hochgebirgsexpeditionen. Auf Trekkingtouren im Hochgebirge leistet eine leichte Daunenjacke/-weste an kalten Abenden gute Dienste. Siehe auch Schlafsäcke.
Softshell – der neuste Hit der Outdoor-Industrie: leicht, warm, winddicht und Wasser abweisend. Damit verbindet eine Softshell-Jacke die Eigenschaften der Zwischen- und der Oberschicht. Das Material fühlt sich angenehm an, ist äußerst funktional und nur bei extremem Schlechtwetter bedarf es einer wasserdichten Oberschicht.
Goretex Classic – schützt vor Regenwetter und Schweißbaden. Die Membran, mit der das Gewebe beschichtet ist, lässt die Feuchtigkeit von draußen nicht eindringen und gleichzeitig den Schweiß von innen entweichen. So bleibt der Körper auch unter der ergiebigsten Regenwolke (weitgehend) trocken ...
Goretex XCR – steht für eXtended Comfort Range und gleichzeitig für mehr Atmungsaktivität als Goretex Classic (um 25 %).
Goretex Packlite – leichter Regenschutz für einen Regenschauer zwischendurch. Denn wer wandert schon gern im Dauerregen? Für Skandinavien- und Schottland-Fans wenig geeignet ...
Schoeller Dynamic – zeichnet sich durch Abriebfestigkeit, Elastizität und hohen Tragekomfort aus. Das Material wird u. a. für die Herstellung der Tourenhosen verwendet. Eine Weiterentwicklung dieses Gewebes taufte man auf den Namen Schoeller 3Xdry: ein Stretchgewebe, das äußerst schnell trocknet, winddicht, atmungsaktiv und feuchtigkeitsabweisend ist.
CoolMax – kommt aus dem Hause DuPont (Cordura-Hersteller) und ist für seine Hautfreundlichkeit, extrem kurze Trocknungszeit und Weichheit bekannt. Das Material wird u. a. für Unterwäsche und Socken verwendet.
Powerstretch – ein leichtes Fleecematerial mit hohem Elasthan-Anteil. Damit bietet die Powerstretch-Kleidung hohe Bewegungsfreiheit und optimale Passform. Und gleichzeitig selbstverständlich die Vorteile des Fleece-Stoffes.

 

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Copyright © 2006 Kamtschatka 2006 Expedition
Stand: 05.04.09