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Krasnaya
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Die Krasnaya.....

 .....auf deutsch "die Rote" ist ein kleiner Tundrafluß, der zuerst in die Gol'tsovka und diese dann kurz vor Zusammenfluss von Bystraya und Plotnikova in die Plotnikova einmündet. Wie der Name schon andeutet hat der Fluss einen morig rotbraunen Untergrund und auch das Wasser ist bräunlich eingefärbt aber ansonsten absolut klar und sauber. Ob es sich bei Ursache der Verfärbung tatsächlich um Moor oder Eisenablagerungen handelt ist für mich nicht klar aber mir erscheint beides möglich. Der Fluss fließt nördlich von Apacha durch eine Tundra- Landschaft und durch feuchte Wiesen und ist nur recht schlecht zugänglich, da die Ufer sehr feucht sind und es in diesem Bereich nur diesen einen Weg mit der Brücke im ersten Bild gibt über den der Fluss bequem erreicht werden kann. Der kleine Fluss hat etwa eine Breite von gut 5 Metern und an seinen schnellen flachen Stellen ist er nicht mehr als 10cm bis 20cm tief, aber nur ein paar Meter weiter kann er in einer tief ausgespülten Kurve schon wieder eine tiefe von gut 2 Metern erreichen. Wir haben dieses kleine Flüsschen auch mehr zufällig auf unserem Rückweg von einer kleinen Angeltour an die Plotnikova entdeckt, Pavel ist einen anderen Weg gefahren und dann standen wir mit dem alten Lada auf der kleinen Brücke und riefen beide (Fernando und Jens) wie aus einem Munde "Stop", das wollten wir uns dann doch genauer ansehen. Fernando ging von der kleinen Brücke aus flussaufwärts und ich flussabwärts zur nächsten kurve die ich schon vom Auto aus gesehen hatte. Ich hatte leider nur meine Echo 2 in #8 mit einer 250 grain Sinktipschnur und meine Lachsfliegen und Streamer Dose dabei. Nun ich ich band eine der kleineren eine etwa 5 cm lange Imitation einer Regenbogenforelle an  an und probierte mein Glück, Große Hoffnungen hatte ich zwar nicht, aber Versuch macht klug! Beim dritten Wurf gab es einen gewaltigen Schlag in der 8ter Rute und es wälzte sich ein riesiger Königslachs an der Wasseroberfläche. Ein paar Fluchten später kam mir leider meine Fliege mit abgebrochenem Haken entgegen geflogen, das dieser kleine Haken dem riesigen Fisch nicht genügend Widerstand entgegensetzen konnte war eigentlich klar, aber wer rechnet denn auch in so einem kleinen Fluss mit solch riesigen Fischen. Trotzdem etwas enttäuscht ersetzte ich die Fliege gegen ein neues aber dem Muster entsprechendes Exemplar und fing im selben Pool noch zwei sehr schöne Regenbogenforellen von gut 45 cm Länge, es gab sie also die Fische auf die ich in diesem kleinen Fluss eigentlich aus war. Diese Fische waren wunderbar dunkel gefärbt mit sehr vielen schwarzen Punkten auf dem Rücken und den Seiten und hatten goldgelbe Flanken, solche Regenbogenforellen hatte ich zuvor niemals gesehen. Leider hatten wir nicht mehr die Zeit und die Gelegenheit diesen interessanten Fluss zu erkunden, der mich irgendwie  ein bisschen an die dänischen Auen erinnert hat und an den ich noch gern und oft zurück denken werde. 

 

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Copyright © 2006 Kamtschatka 2006 Expedition
Stand: 05.04.09