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Opala
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Opala Pymta Zhupanova Bystraja

 

Die Opala Tour.....

...wird für uns die erste von insgesamt vier Touren auf Kamtschatka sein; wir haben uns diese Tour als erste ausgesucht, da wir uns Mitte Juli nach unserer Ankunft auf Kamtschatka, nach der Erledigung der Formalitäten und der Beschaffung nötiger Vorräte noch gute Chancen auf den einen oder anderen Königslachs (King Salmon) ausrechnen.
Hinzu kommt bei dieser Tour noch, dass sie im Vergleich zu dem, was uns noch bevor stehen wird, eher eine leichtere Tour ist. So haben wir die Möglichkeit uns "warm zu laufen" und uns und unsere Ausrüstung in der wilden Natur von Kamtschatka zu beweisen.
 

Übersicht Opala Tour

Anmarsch zum Oberlauf des Opala

Oberlauf des Opala

Umstieg vom Opala zum Kovatsch

Unterlauf der Udoschka

Rückweg nach Apacha

Ausgangs, wie auch Endpunkt unserer Opala Tour, wird die Ortschaft Apacha sein. Apacha liegt in etwa in der Mitte des Südteils der Halbinsel Kamtschatka nahe dem Tal der Bystraya. Damit ist Apacha als Basisstation für unsere Expeditionen mehr als nur prädestiniert.
Zu Beginn unserer Tour werden wir uns von unseren russischen Freunden mit einem geländegängigem Fahrzeug von Apacha aus bis in die Nähe des Sees Tolmachyova ca. 60 km weit durch unwegsames Gelände fahren lassen.  Der Fluß Opala ist einer der Flüsse in Kamtschatka die schon etwas bekannter sind, normalerweise lassen sich die Leute per Hubschrauber einfliegen und in der Nähe der heißen Verchny-Opalinsky Quellen
im

Bereich des Oberlaufes des Opala absetzen. Wir nicht, wir werden vom See Tolmachyova aus die Strecke von ca. 30 km bis zu den heißen Quellen am Oberlauf des Opala zu Fuß zurück legen. Da es sich um ein äußerst unwegsames wegloses Gelände handelt, werden wir dafür zwei Tage einplanen und unser erstes Lager an einer geeigneten Stelle mit gutem Wasser aufschlagen. Unser zweites Lager werden wir in der Nähe der heißen Quellen am Opala Oberlauf aufschlagen. Dort werden wir für längere Zeit das letzte Mal den Komfort eines heißen Bades genießen. Am 3. Tag unserer Opala Tour werden wir beginnen den Opala mit unseren Booten hinab zu fahren, wir werden dem Flusslauf etwa 70 km weit stromab folgen. Da der Oberlauf des Flusses für die Fliegenfischerei und damit für uns wohl von größerem Interesse ist als der Unterlauf, werden wir uns zunächst etwas Zeit lassen. Wir werden Fische suchen, unser besonderes Interesse gilt dabei zunächst den Königslachsen, die wir hoffentlich noch im Fluss antreffen werden, aber auch den großen Regenbogenforellen. An besonders Erfolg versprechenden Stellen werden wir unser Lager errichten und die Zelte aufschlagen, Pilze und Beeren sammeln, Lachs für das Abendessen am Lagerfeuer fangen und auch die Nacht verbringen, vielleicht auch einmal einen ganzen Tag verweilen. Uns wird sicherlich der eine oder andere Bär begegnen, vielleicht auch einer der beeindruckenden "Stellerschen Seeadler". Wir werden herrliche Ausblicke auf den Opala Vulkan (Koordinaten 52°32'31"N 157°20'14"E Pulkova 42; Höhe 2460m)haben und die umgebende Landschaft haben.

Auf dem Oberlauf des Opala werden wir zwei Passagen mit gefährlichen Stromschnellen durchqueren; der erste Bereich der Stromschnellen entspricht WW II (Wildwasser Kategorie 2), hier zwängt sich die Opala in einer leichten Rechtskurve durch ein schmales Tal. Der zweite Bereich mit Stromschnellen wird wohl heftiger werden, hier werden wir es mit WW III (Wildwasser Kategorie 3) zu tun bekommen, diese Stromschnellen werden die erste echte Bewährungsprobe für uns und vor allem auch für unser Boot sein; aber zugleich wohl auch eine gute Übung für das was uns in Sachen Stromschnellen auf unserer Zhupanova Tour

erwartet. Für das Befahren des Opala haben wir in etwa 8 Tage veranschlagt, da wir aber vor Überraschungen nie sicher sein können, planen wir hier nur ganz grob. Insbesondere nachdem wir im Unterlauf des Opalas das Fluss-System verlassen und zum Kovach gewechselt sind, sind wir auf so ziemlich alles gefasst. Zum einen könnte zum Problem für uns die niedrige Fließgeschwindigkeit der Flüsse Kovach und vor allem Udoschka im Unterlauf werden (die Gegend hat fast kein Gefälle mehr zum Meer hin). Niedrige Fließgeschwindigkeit bedeutet aber für uns, dass wir unser Boot permanent paddeln müssen um voran zu kommen und das kostet uns erheblich mehr Kraft, als uns vom Fluss tragen zu lassen. Des weiteren sieht die Gegend um den Unterlauf der Udoschka zumindest auf den Karten sehr sumpfig und feucht aus.

Hier kann es sogar schwierig werden einen geeigneten Platz zum Aufschlagen des Lagers zu finden, auch die Qualität des vorgefunden Trinkwassers könnte für uns problematisch werden (abgesehen davon, dass Wasser mit einer niedrigen Fließgeschwindigkeit schnell an seiner Eignung als Trinkwasser verlieren kann, verderben die Kadaver der nach dem Laichen absterbenden Lachse die Qualität des Wassers)  und sicherlich wird es hier Unmengen von Mücken geben. Der letzte Teil unseres

Weges im Bereich des Unterlaufes der Udoschka auf dem Weg zur Küste des Ochotskinschen Meers führt uns durch einen mit weiten Schilfstreifen gesäumten See, hier werden wir wohl ordentlich zu paddeln haben bis wir die Küste des Ochotskischen Meers erreichen. Ich hoffe sehr, dass es auf dem Weg über den großen freien See nicht zu windig ist, da im allgemeinen luftgefüllte Gummiboote Bauart bedingt nicht wirklich gut laufen und dazu meist auch noch etwas Wind anfällig sind. Nachdem wir wieder hoffentlich trockenen Fußes festen Boden unter den Füssen haben werden wir uns entlang der Küstenstrasse wieder nach Apacha durchschlagen. Da es in diesem Teil der Erde, was die Kommunikation angeht, noch wie wie vor 100 Jahren in Europa zugeht, ist es nur schwerlich möglich sich eben mal mit einem Anruf per Handy ein "Taxi" zu bestellen. Auch die

Variante sich von unseren russischen Freunden abholen zu lassen funktioniert nicht, da wir einfach nicht wissen wann wir ankommen werden. Zu unserm Glück gibt es an der Westküste eine Fischersiedlung und jeden Tag fahren von dort in Richtung Petropavlovsk 2 LKW's, unsere Freunde werden mit den Fahrern sprechen dass sie uns mitnehmen und in Apacha absetzen. Wie gut das funktioniert und wann wir auf die LKW's treffen wird sich zeigen. Unseren Rückweg nach Apacha werden wir auf jeden Fall zu Fuß beginnen!

 

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Copyright © 2006 Kamtschatka 2006 Expedition
Stand: 05.04.09