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Schlafsack
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Schlafsäcke


Schlafsäcke – Schlafsacknorm EN 13537
Damit Ihnen fröstelnde Füße nicht den Schlaf rauben, sollte man sich für einen Schlafsack entscheiden, der den während einer Trekkingtour zu erwartenden Minimum-Temperaturen standhält. Bisher konnte der eine oder andere Hersteller seine Schlafsäcke mit Temperaturangaben versehen, die nicht ganz ihrer Leistung entsprachen. Mit der ab 2005 geltenden Schlafsacknorm EN 13537 ist es damit vorbei: Jeder Schlafsackhersteller ist verpflichtet, seine Produkte bei einem Prüfinstitut testen zu lassen. Profitieren wird davon der Verbraucher, denn nun kann er mithilfe der normierten Produktbeschreibung die Schlafsäcke unterschiedlicher Hersteller vergleichen. Das wichtigste Kriterium dabei ist die Temperaturangabe. Sie wird für drei Temperaturbereiche angegeben:
Komforttemperatur (gilt als der Richtwert beim Schlafsackkauf!)
Grenztemperatur
Extremtemperatur
Beträgt also die Komforttemperatur z. B. -5° C, heißt es, dass man bei dieser Temperatur im jeweiligen Schlafsack nicht friert.


Schlafsackformen
Je nach Schnittart unterscheidet man drei Schlafsackformen:
Deckenschlafsäcke
In Form einer Decke geschnitten, leistet er gute Dienste im wärmeren Gefilde, wo die Wärmeisolierung weniger relevant ist. Deckenschlafsäcke sind geräumig und bieten hohen Schlafkomfort überall dort, wo Kälte ein Fremdwort ist. Für eine Trekkingtour eher ungeeignet.
Eiform-Schlafsäcke
Die Erfindung eines deutschen Herstellers richtet sich an alle, die weder auf eine einigermaßen gute Wärmeisolierung noch auf Bequemlichkeit beim Schlafen verzichten wollen. Die Ei-Schlafsäcke sind in Form eines Eis geschnitten und bieten damit mehr Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich. Dadurch wird allerdings die Wärmeisolierungsleistung des Schlafsackes beeinträchtigt: Denn der Schlafsack funktioniert wie ein Wärmespeicher – er erzeugt die Wärme nicht, sondern er speichert jene, die vom Körper abgegeben wird. Je enger also der Schlafsack am Körper liegt, desto besser sind seine Speicher-/Isolierungswerte. Demnach müssen Freiräume – wie beim Ei-Schlafsack – vom Körper vorerst erwärmt werden und das kostet viel Energie. Einsetzbar sind die Schlafsäcke also nur in Regionen, wo die Temperatur nicht ganz so tief unter Null sinkt. Ein weiterer Nachteil ist ein höheres Gewicht/Packmaß, das auf den großzügigen Schnitt zurückzuführen ist.
Mumienschlafsäcke
Der Körperform angepasst, ist der Mumienschlafsack der beste Wärmespeicher unter den Schlafsäcken. Denn aufgrund der engen Passform findet kein Luftaustausch zwischen der warmen Schlafsack- und der kalten Außenluft statt. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass man sich für die richtige Schlafsackgröße entscheidet, die an Ihre Körperlänge angepasst ist: Er soll nur etwas länger sein als Ihr Körper, sonst haben Sie wieder mit kalten Füßen zu kämpfen.
Geht es also um den besten Wärmeschutz, ist ein Mumienschlafsack von der Form her die beste Wahl für eine Trekkingtour in kälteren Regionen.


Schlafsackfüllung


Daune
Daune bietet das beste Verhältnis zwischen Gewicht, Packmaß und Wärmeisolierung. Allerdings ist sie auch gegen Feuchtigkeit empfindlich – ein klarer Nachteil, wenn man auf dem Wasser oder in den Tropen unterwegs ist. Ein Daunenschlafsack ist demnach in trockenen Regionen zu empfehlen – und dort beinahe unersetzbar.
Kunstfaserschlafsäcke
Die Kunstfaserschlafsäcke sind schwerer, haben höheres Packvolumen und bieten weniger Schlafkomfort als die Daunenschlafsäcke. Sie haben ihnen gegenüber aber selbstverständlich auch Vorteile: Sie nehmen kaum Feuchtigkeit auf und sind pflegeleichter. Demzufolge kommen sie in den Tropen oder auf einer Kanutour zum Einsatz.
Hüttenschlafsäcke
Diese werden aus Baumwolle oder Seide hergestellt. Man schlüpft in sie in den Hütten hinein und deckt sich zusätzlich mit den dort vorhandenen Decken zu. Sie werden auch als Inletts gebraucht – damit schützt man den Schlafsack vor Schmutz und erreicht bessere Wärmeisolierung.

 

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Copyright © 2006 Kamtschatka 2006 Expedition
Stand: 05.04.09