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.....viele Städte gibt es nicht gerade in Kamtschatka

 

die Hauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatskij

Petropawlowsk-Kamtschatskij ist die älteste Stadt im Fernen Osten, im Jahre 2000 feierte sie ihren 260. Geburtstag. Die Geschichte von Petropawlowsk-Kamtschatskij ist sehr reich an Ereignissen, sie wurde von großen Seefahrern, Wissenschaftlern und Forschungsreisenden besucht.
Für mehrere Jahren wurde der Hafen dieser Stadt zum einzigem Vorposten im Fernen Osten, wenn man den Hafen Ochotsk nicht  berücksichtigt, der für die Schifffahrt nicht besonders geeignet war. Die Gründung von Petropawlowsk-Kamtschatskij ist mit W. Bering und A. Tschirikow verbunden. Am 6. (17.) Oktober 1740 kamen in die Awatscha-Bucht zwei Postschiffe die "Svjatoj Pjotr" und die "Swjatoj Pavel" - es sind die Schiffe der Zweiten Expedition nach Kamtschatka. Ihnen zu Ehren gibt es Heute in der Stadt zwei Denkmäler die Heute zu den Wahrzeichen der Stadt gehören, das erste befindet sich von Norden aus Richtung Yelizovo kommen an der Stadtgrenze, es zeigt die beiden Schiffe Peter und Paul
  auf zwei Säulen stehend, das zweite befindet sich am Eingang zum Zentrum in unmittelbarer Nähe des riesigen Lenindenkmals, das hier noch immer steht. Dieses Datum gilt heute als der Gründungstag des Hafens Petropawlowskij. Über Petropawlowsk-Kamtschatskij erfolgten auch die Expeditionen von J. F. de La Peruza und J. Cook (Ch. Clerk, der die letzte Expedition führte, hier starb und auch hier begraben wurde). In diesem Hafen kamen auch die Schiffe russischer Weltreisen an die im 18. - 19. Jahrhundert von Russland aus die Welt bereisten. Sie brachten der Awatscha-Bucht den Ruhm einer der besten Häfen der Welt zu sein. Aus dem Hafen von Petropawlowsk-Kamtschatskij kamen die Handelschiffe der Russisch-Amerikanischen Gesellschaft, um die Russische Teile Amerika (Alaska) zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die besonders heldenhafte Seite der Geschichte von Petropawlowsk-Kamtschatskij ist wohl die Verteidigung des Hafens Petropawlowskij - des Flottenstutzpunktes Russlands im Pazifik - vor dem englisch-franzosischen Geschwader im August 1854. In diesem Jahr versuchten England und Frankreich, Alaska, die Aleuten und Komandorer Inseln, die Küste des Beringmeeres und des Ochotskischen Meeres von Russland zu erobern. Die Garnison des Hafens und zur Hilfe gekommene Matrosen unter der Führung des Generalgouverneur von Kamtschatkas W. S. Zawojko und dem Kapitan des Kreuzers "Awrora" I.N. Izylmetjew ließen nicht zu, das der Feind, seine Plane verwirklichen konnte. Sie zerschmetterten die dreimal so großen Kräfte des Feindes ihnen zu Ehren gibt es heute ein Denkmal in der Stadt.

Die Strassen der Stadt tragen heute die Namen von Helden der Verteidigung von Petropawlowsk-Kamtschatskij: S. Udalogo, A. Maksutowa usw. Die Bergkuppe Nikolskaja wurde für die Einwohner der Stadt zu einer Gedenkstätte: ein Denkmal von Tapferkeit, Heldenmut, und Heldentum. An seinem Fuß liegt eine kleine Nekropole mit einer Steinkapelle. In Massengräber sind russische Soldaten begraben, sowie Vertreter der englisch-französischen Armee. An dem Oberteil der Kuppe wurde am Tag des hundertsten Jahrestages der Verteidigung von Petropawlowsk-Kamtschatskij 1954 das Denkmal "Slawa" (Ruhm) von Pazifik-Seefahrern aufgestellt. An der legendären Landenge steht die heldenhafte "Todesbatterie" des Leutnanten Maksutow. Fünf Kanonen auf Holzlafette überwachen den Zugang zum Hafen Petropawlowskij. Seit 1855 wurde diese Stadt zum vergessenen Randgebiet. Der Hafen wurde fur Nikolajewsk-am-Amur übergeben. Im Jahre 1900 bestand Einwohnerzahl nur noch aus 383 Personen und die Stadt ähnelte sich mehr einem Dorf. Die Regierung des Landes lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf Kamtschatka nach dem Russisch-Japanischen Kriege (1904 - 1905) - und 1909 entstand das Gouvernement Kamtschatka. Im Jahr 1916 stieg die Einwohnerzahl schon wieder auf 1168 Personen.
Die Einwohner von Petropawlowsk-Kamtschatskij leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Sieg von Faschismus während des Grossen Vaterländischen Kriegs. Die Kämpfer aus Kamtschatka nahmen auch an Kämpfen für die Befreiung der Kurilen Inseln aktiv teil. Zum Andenken an die Helden wurde in der Anlage der Freiheit (Swobody) ein Obelisk und am Abhang der Roten Kuppe (Krasnaja) - ein Denkmal "Torpedoboot" aufgestellt. Die Strassen von Petropawlowsk-Kamtschatskij und einige Fischereischiffe tragen Heute die Namen der Helden. Wenn man heute auf Petropawlowsk-Kamtschatskij von der Aussichtsplattform der Kuppe Petrowskaja schaut, sieht man die Stadt als wie einen Vogel mit geöffneten Flügeln an den  Ufer der herrlicher Awatscha-Bucht entlang. Die schnelle Entwicklung von Kamtschatka und der Aufschluss zur Neuzeit begannen 1956, nachdem Kamtschatka zum Autonomen Kreis wurde. Schnell werden Hundeschlitten auf den Strassen der Stadt, sowie Pferdefuhrwerke für die Brot-Lieferung in die Lebensmittelgeschäfte vergessen. Die Strassen wurden breiter und länger, und Petropawlowsk-Kamtschatskij erweiterte sich zuerst  breit am Ufer der Awatscha-Bucht, dann in die Richtung der Vulkane Awaschinskij und Korjakskij. Die kleine Stadt Petropawlowsk-Kamtschatskij ubersprang die Phase einer mittleren Stadt und fing an, sich schnell in eine Grosse Stadt des Fernen Ostens zu verwandeln. Wie leider so oft, wenn eine Stadt sehr schnell wächst, so blieb auch in Petropavlowsk keine Zeit für architektonische Meisterwerke, man sieht der Stadt ihr extrem schnelles Wachstum einfach an. Die Architektur der Stadt ist durch die massenhaft errichteten Plattenbauten des Sozialismus bestimmt, nicht ganz so schlimm sieht es im heutigen Zentrum (der Altstadt) aus hier stehen noch einige der alten Holzhäuser in unmittelbarer Nähe der gigantischen Verwaltungsgebäude aus sozialistischen Zeiten. Ein besonderes Kuriosum könnte ich am Hafen der Stadt entdecken, hier steht eine riesige verfallene Bahnhofshalle (mit Schriftzug und Uhr an der Fassade), die wohl niemals benutzt wurde, denn die Schienen auf denen ein Zug hätte fahren können wurden in Kamtschatka niemals verlegt. Auch der Hafen erweckt heute den Eindruck, das er schon einmal bessere Zeiten gesehen hat, ein Teil der Hafengebäude liegt brach und im Hafen liegen in erster Linie Fischtrawler in einem teilweise traurigem Zustand.  

 

 

 

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Copyright © 2006 Kamtschatka 2006 Expedition
Stand: 05.04.09